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Sehprobleme

Wann soll ich zum Augenarzt?

Sehprobleme machen sich nicht nur durch schlechte Sicht bemerkbar.

Wie oft sollte man zum Augenarzt?

Erwachsene

20. bis 29. Lebensjahr eine Kontrolle
30. bis 39. Lebensjahr zwei Kontrollen
40. bis 64. Lebensjahr alle 2-4 Jahre
ab 65. Lebensjahr alle 1-2 Jahre

Brennende Augen!

Oft sind brennende, beissend und müde Augen Anzeichen einer Fehlsichtigkeit.

Durch falsche Gläser gewöhnt man sich eine unnatürliche Körperhaltung an, dies kann zu Nackenschmerzen und Verspannungen führen.

Kurzsichtigkeit (Myopie)

Bei der Kurzsichtigkeit ist das Auge im Vergleich zum nicht fehlsichtigen Auge zu lang gebaut oder das optische System des Auges (Hornhaut und Augenlinse) hat eine zu starke optische Wirkung. Dadurch wir das Bild nicht scharf auf der Netzhaut, sondern davor abgebildet.

Eine zerstreuende Linse (Billenglas oder Kontaklinse) beeinflusst den Strahlengang im Auge so, dass die Abbildung genau auf der Netzhaut stattfindet und dadurch scharf gesehen wird.

Übersichtigkeit (Hyperopie)

Bei der Weitsichtigkeit ist das Auge im Vergleich zum nicht fehlsichtigen Auge zu kurz gebaut oder das optische System des Auges (Hornhaut und Augenlinse) hat eine zu schwache optische Wirkung. Dadurch wir das Bild nicht scharf auf der Netzhaut, sondern dahinter abgebildet.

Eine sammelnde Linse (Brillenglas oder Kontaktlinse) beeinflusst den Srahlengang so, dass die Abbildung genau auf der Netzhaut stattfindet und dadurch scharf gesehen wird. In einem gewissen Umfang kann die Übersichtigkeit auch durch die eigene Einstellfähigkeit des Auges (Akkomodation) kompensiert werden. Diese Kompensation bewirkt aber meist ein stärkeres Ermüden der Augen und schlechtere Nahsicht. Eine zerstreuende Linse (Brillenglas oder Kontaktlinse) beeinflusst den Strahlengang so, dass die Abbildung genau auf der Netzhaut stattfindet und dadurch scharf gesehen wird.

Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)

Beim Astigmatismus handelt es sich um einen Sehfehler, bei dem das Auge in zwei 90° zueinander stehenden Meridianen einen unterschiedlichen Sehfehler aufweist. Dabei können die Komponenten im Bereich der Kurzsichtigkeit, der Weitsichtigkeit oder gemischt kurzsichtig/weitsichtig auftreten. Weil dieser Fehler im wesentlichen von der Form der Hornhaut beeinflusst wird, heisst er auch Hornhautverkrümmung.

Alterssichtigkeit (Presbyopie)

Mit zunehmendem Alter, im Normalfall ist dies zwischen dem 40- und 45. Lebenjahr, verliert jedes Auge die Fähigkeit in die Nähe scharf zu sehen.

Man kann nicht mehr, ohne Nahzusatz, einen Text ermüdungsfrei lesen.

Grauer Star (Katarakt)

Beim grauen Star (die Katarakt) handelt es sich um eine Trübung der Linse. Solche Trübungen können angeboren sein oder sich in jedem Alter auf Grund von Unfällen, Medikamenten-Nebenwirkungen oder im Rahmen von Allgemeinerkrankungen entwickeln.

Weitaus am häufigsten ist jedoch die Alters-Katarakt, welche sich als Ausdruck des natürlichen Alterungsprozesses langsam bildet.

Der graue Star kann je nach Form und Ausprägung unterschiedliche Symptome verursachen, hauptsächlich verminderte Sehschärfe, nebelartiges Schleiersehen, zunehmende Kurzsichtigkeit im Alter, vermehrte Blendung und schattenhafte Doppelbilder.

Die Behandlung stellt heute kein grosses Problem dar. Die eingetrübte Linse wird operativ entfernt und durch eine völlig klare, künstliche Linse ersetzt.

Grüner Star (Glaukom)

Der grüne Star (Glaukom) ist nicht eine einzelne Krankheit, sondern eine Gruppe von Erkrankungen.

Allen gemeinsam ist, dass es im Verlauf zu einer zunehmenden Schädigung des Sehnerves kommt. Dies führt zu einer fortschreitenden Einschränkung des Gesichtsfeldes von der Peripherie her.

Im Spätstadium kann dies zu einem "Röhren-Gesichtsfeld" mit nur noch ganz zentral erhaltener Sehfunktion oder gar zu einer völligen Erblindung führen.

Der Augendruck ist aber nicht, wie landläufig häufig angenommen, die alleinige Ursache des Glaukoms, sondern lediglich ein wichtiger Risikofaktor.

Das heimtückische am Glaukom ist, dass der einmal entstandene Schaden auch bei optimaler Therapie nicht rückgängig gemacht werden, sondern lediglich das Fortschreiten verzögert oder aufgehalten werden kann. Daher sind Früherkennung und Velaufskontrollen beim Glaukom von grösster Wichtigkeit!